Felis Blog
 
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Mein Name ist Felicitas Morera-Müller. Ich war immer eine kleine Schwester von zwei Brüdern, bis ich eines Tages eine kleine Schwester bekam. Jetzt stecke ich in der Zwickmühle: Einerseits nervt das Babygeschrei von morgens bis abends, andererseits muss ich ein gutes Vorbild sein. Deswegen habe ich beschlossen, meine Erlebnisse aufzuschreiben und die Zettel in meiner Glücksbox zu sammeln. Für meine kleine Schwester – und für dich!


25. Februar

Hurra, endlich Ferien! Ab in die Sommerpause!
Was macht ihr? Wir fahren ans Meer, ich freue mich schon auf die Luftmatratze und das Schnorcheln, vor allem aber aufs Ausschlafen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, ganz viel zu lesen. Und Postkarten zu schreiben, das finde ich viel schöner als SMS, Whats App und was es sonst noch alles so gibt. Und ganz bestimmt nehme ich meinen Bastelkram mit, um Muschelketten und Mobiles zu basteln.

»Tipp: Wolkenbilder malen!
Rücklings auf die Wiese oder in den Sand legen, in den Himmel schauen und träumen!


25. Februar

Ich bin völlig hibbelig und aufgeregt, morgen fahren wir ins Landschulheim! Normalerweise gehöre ich nicht zu denen, die drei Tage vorher mit gepackter Tasche auf der Matte stehen, aber Mira hat mich angesteckt, so dass ich jetzt anhand der Packliste alles in meinen Koffer gesteckt habe. Sehr zum Ärger von Mama, die mich natürlich gerne dabei kontrolliert hätte, damit ich nicht wieder etwas vergesse. Aber mal ehrlich: In die Gemeinschaftsduschen gehe ich sowieso nicht, da reicht auch eine Unterhose für die paar Tage. Eine Sweat-Jacke und die gemütliche Hose für abends und vor allem: genügend Gummibären und CDs für das „Musikabspielgerät“. Denn blöderweise haben unsere Eltern darüber einstimmig beschlossen, dass wir Handys und iPods zu Hause lassen …

»Eltern sind vor Klassenfahrten aufgeregter als du!
Beruhige sie und versprich ihnen, dass du das Zähneputzen nicht vergisst, genügend isst und trinkst und gut auf dich aufpasst.


25. Februar

Uff, frisch zurück vom Arbeitseinsatz im Schulgarten: Wir haben die Frühjahrsblüher vom Unkraut befreit, einen Holzzaun gebaut und die Kräuter zurück geschnitten. Die Lehrer sind völlig aus dem Häuschen, weil wir uns so engagieren und denken, wir machen das freiwillig. Mal ehrlich: ALLES ist besser als eine Doppelstunde Mathe, selbst der kribbel-krabbelige Maikäfer, der über meinen Arm gelaufen ist. Der freut sich nämlich auch über all das Grünzeugs in unserem Schulgarten (und seine Nachkommen erst recht).

»Grünzeugs für deine Fensterbank
Einfach etwas Erde auf einen flachen Teller verteilen, Kressesamen aussäen und feucht halten. Keimt fix – und schmeckt lecker auf deinem Butterbrot.


25. Februar

Hier kommt was für alle Schnippelfans, die wie ich gerne mit der Schere hantieren: Bastelt eine Osterhasengirlande! Dazu brauchst du eine Hasenschablone (abmalen), entsprechend bunten Karton oder Filz und dann ran an die Schere. Je mehr Hasen du ausschneidest, desto besser. Dann klebst du sie auf eine lange Schnur oder Wollfaden und fertig ist deine Girlande für dein Fenster – oder zum Verstecken ins Osternest.

»Dir ist langweilig und gleichzeitig fühlst du dich super hibbelig und dir kribbeln die Finger? Probiere es mal aus und konzentriere dich aufs Ausschneiden!

25. Februar


25. Februar

Oh mann, Mist, schon wieder Hausaufgaben vergessen! Hier noch eine Aufgabe und dort noch ein Übungsblatt, dazu Vokabellernen – manchmal weiß ich gar nicht, wo mir der Kopf steht. Müssen denn Lehrer immer so viel aufgeben? Ich will auch mal frei haben! Und schon gar nicht will ich mir mein gemütliches Wochenende mit Schule verderben … Ab sofort mache ich mir auch eine Liste mit schönen Dingen, die ich erleben will. Quatsch, vergiss die Liste: ich mache einfach, worauf ich Lust habe und aktuell ist das Schlittenfahren. Bei dem vielen Schnee! Ich werde fix bei Kiki anrufen und fragen, ob sie Lust hat, mit mir die Hügel im Park hinunter zu rutschen. Wenn schon, denn schon!

»Besorge dir ein übersichtlich gestaltetes Hausaufgabenheft und notiere deine Hausaufgaben. Streiche durch, wenn du etwas erledigt hast, das motiviert!


Puh, neulich musste ich das zum ersten Mal ins Sekretariat, einen Antrag für mein Busticket abliefern. Das fand ich sehr unangenehm, weil die Schulsekretärin mich so streng angeschaut hat. Und Kiki und Mirabelle wollten mich nicht begleiten, also musste ich alleine hin.

» Wenn du durch unangenehme Situationen durch musst: bleibe cool! Ein trotziges „Jetzt erst recht“ hilft dir, wenn alles andere nicht geht. Mach dich innerlich groß! Kopf hoch, Schultern straffen, tief durchatmen und beide Beine fest auf den Boden stellen.

Ein Trick (den ich auch noch üben muss): Kopf hoch, dem anderen fest in die Augen gucken und durchatmen. Damit signalisierst du deinem Gegenüber: Ich lass mich nicht unterkriegen!